Satzung der Werbegemeinschaft Rotthalmünster e.V.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins
   
   1. Der Verein führt den Namen „Werbegemeinschaft Rotthalmünster e.V.“
       Er ist in das Vereinsregister eingetragen (VR 1210).
   2. Er hat seinen Sitz in Rotthalmünster und erstreckt seine Tätigkeit auf die Gemeinde Rotthalmünster   
       und ihr Einzugsgebiet.
   3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck
  
   1. Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluß von
       parteipolitischen, konfessionellen und beruflichen Gesichtspunkten in Zusammen- arbeit aller am Wohl
       der Gemeinde Rotthalmünster interessierten Kräfte, insbesondere des Handels und des Handwerks,
       der Industrie, der Banken, des Gaststättengewerbes und der städtischen Behörden und sonstiger
       Institutionen durch allgemein an- sprechende Maßnahmen und Aktionen das allgemeine Wohlergehen
       zu fördern und dadurch die Anziehungskraft der Gemeinde Rotthal- münster zu erhalten und zu
       stärken. Der Verein beschäftigt sich mit der Wahrnehmung und Förderung der werblichen Interessen
       seiner Mitglieder. Er verfolgt diese Ziele ausschließlich und unmittelbar durch eigenes Wirken. Ein
       wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb wird nicht bezweckt. Eine Gewinnerzielung ist nicht beabsichtigt.
       Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke Verwendung finden.
 
  2. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

§ 3 Mitgliedschaft

   1. Die Mitgliedschaft können natürliche und juristische Personen, Handelsgesellschaften sowie sonstige
       Personenzusammenschlüsse Erwerben, die ihren Wohn- bzw. Geschäftssitz oder ihre Filiale in der
       Gemeinde Rotthalmünster und deren Einzugsgebiet haben.
   2. Alle Mitglieder sind gleichberechtigt.
       Sonderrechte an einzelne Mitglieder dürfen nicht gewährt werden.
   3. Jedes Mitglied hat das Recht, nach Maßgabe der Satzung an der Gestaltung des Vereines
       mitzuarbeiten. Es hat insbesondere das Recht an der Mitgliederversammlung teilzunehmen und das
       Stimmrecht auszuüben.
   4. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet
       der Vorstand ohne Angabe von Gründen. Die Mitgliedschaft beginnt mit Eingang der unter-
       zeichneten Beitrittserklärung.
   5. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder Liquidation der Firma. Der freiwillige Austritt erfolgt durch
       schriftliche Kündigung an den Vorstand. Er ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres zulässig unter
       Einhaltung einer Austrittsfrist von drei Monaten. Für die Rechtzeitigkeit der Austrittserklärung ist der
       Zugang beim ersten Vorsitzenden des Vereins maßgebend. Der Ausschluß eines Mitgliedes kann vom
       Vorstand ausgesprochen werden, wenn es in grober Weise gegen die Satzung oder der sich
       ergebenden Pflichten verstößt oder in sonstiger Weise gegen die Interessen des Vereins sowie gegen
       rechtmäßige Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane handelt. Gegen den Ausschluß des
       Mitgliedes kann dieses innerhalb von vier Wochen Einspruch zur Mitgliederversammlung erheben. Die
       Einspruchsfrist beginnt vier Tage nach Absendung des Briefes. Über den Einspruch entscheidet die
       Mitglieder- versammlung endgültig.
  6. Das ausscheidende Mitglied hat keinen Anspruch auf das Vereins- vermögen. Die Eintreibung
      rückständiger Mitgliedsbeiträge bleibt vorbehalten.

§ 4 Beiträge
  
   1. Von den Mitgliedern werden Monatsbeiträge und eventuell Umlagen erhoben.
   2. Höhe und Fälligkeit der Beiträge und eventueller Umlagen sind von der Mitgliederversammlung zu beschließen.
   3. Beiträge und Umlagen dienen ausschließlich dem Vereinszweck.

§ 5 Vereinsorgane

   Die Organe des Vereins sind:
   1. Die Mitgliederversammlung
   2. Der Vorstand
   3. Ausschüsse gemäß § 9

§ 6 Vorstand

   1. Der Vorstand zählt bis zu sieben Mitglieder und besteht aus: a) Dem Ersten Vorsitzenden b) Dem    
       Zweiten Vorsitzenden als dessen Stellvertreter c) Dem Schriftführer d) Dem Kassier e) Bis zu drei  
       weiteren Vorstandsmitgliedern
   2. Mitglieder des Vorstandes können nur natürliche Personen sein, die Mitglieder des Vereins sind oder die
       ein Mitglied als Inhaber, Teilnehmer, Prokurist oder in anderer juristischer Weise vertreten.
   3. Die Mitglieder des Vorstandes werden und zwar jedes einzelne für sein Amt von der
       Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren mit einfacher Mehrheit gewählt. Ihr Amt dauert  
       bis zur Durchführung einer Neuwahl fort.
   4. Die Bestellung eines Vorstandsmitgliedes kann von der Mitglieder- Versammlung jederzeit aus
       wichtigem Grund (§ 27 BGB) widerrufen werden.
   5. Vorstand im Sinne des Gesetzes sind der Erste und Zweite Vorsitzende. Sie sind je einzeln 
       vertretungsberechtigt.

§ 7 Aufgaben des Vorstandes

   1. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins im Rahmen der Satzung und nach Maßgabe der
       Beschlüsse der Mitgliederver- sammlung. 
   2. Der Erste Vorsitzende ist der Inhaber des höchsten Vereinsamtes. Er führt den Vorsitz in der
       Mitgliederversammlung und im Vorstand.
   3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens mehr als die Hälfte
       der Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit (über
       Sämtliche Beschlüsse des Vorstandes sollen schriftliche Auf- zeichnungen angefertigt werden).

§ 8 Mitgliederversammlung

   1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Geschäftsjahr
       unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen einberufen. Die Frist beginnt einen Tag
       nach Absendung der Ladung an die dem Verein letztbekannte Adresse. Weitere 
       Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand nach Bedarf oder auf schriftlichen Antrag von 1/5 der
       Mitglieder einzuberufen. Die Einladung muß schriftlich unter Angabe der Tagesordnung erfolgen.
   2. Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten: a) Entgegennahme und
       Genehmigung des schriftlichen Jahres- berichtes des Vorstandes und des Rechnungsabschlusses b)
       Entlastung des Vorstandes c) Die Bestellung und Amtsenthebung der Mitglieder des Vorstandes d) Die
       Beschlussfassung über den Etat e) Die Entscheidung über den Einspruch gegen Ausschluß der
       Mitgliedschaft  f) Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen g) Beschlussfassung über
       Beitragsordnung und deren Änderung h) Beschlussfassung über Auflösung des Vereines i)
       Beschlussfassung über alle sonstigen Anträge
   3. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Jedes
       Mitglied hat eine Stimme. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
   4. Zu Satzungsänderungen und zur Auflösung des Vereines ist eine Stimmenmehrheit von ¾ der
       erschienenen, gültig abstimmenden Mitglieder erforderlich.
   5. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Schriftführer
       und von dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Die Einsichtnahme in
       dieses Protokoll ist jedem Mitglied gestattet.

§ 9 Ausschüsse

     Zur Erfüllung besonderer Aufgaben des Vereines oder zur Unter- Stützung des Vorstandes können
     durch den Vorstand Ausschüsse gebildet werden. Die Mitglieder der Ausschüsse, die nicht Mitglieder des
     Vorstandes sein müssen, werden nach Zahl und Zeit vom Vorstand bestellt. Der Ausschuß fasst seine
     Beschlüsse mit einfacher Mehrheit; die Beschlüsse bedürfen zur Wirksamkeit der Zustimmung des
     Vorstandes. 

§ 10 Auflösung des Vereines

     Die Auflösung des Vereines kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 8 Ziffer 4 festgelegten
     Stimmenmehrheit beschlossen werden. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind
     der erste Vorsitzende, der Schriftführer und der Kassier zu Liquidatoren ernannt. Zur Beschlussfassung
     der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Im übrigen gelten die Bestimmungen des BGB (§§ 47
      ff). Sollte zum Zeitpunkt der Auflösung des Vereins Vermögen vorhanden sein, so ist dieses zu gleichen
     Teilen auf die Mitglieder aufzuteilen (laut Mitgliederliste zum Zeitpunkt der Auflösung).